Dialysepraxis Spandau
Hohenzollernring 160
13585 Berlin
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Peritonealdialyse

Neben der Hämodialyse bieten wir die Peritonealdialyse (PD, auch Bauchfelldialyse genannt) als zweites Verfahren der Nierenersatztherapie an.
Im Gegensatz zur Hämodialyse dient hierbei das gut durchblutete Bauchfell (Peritoneum) des Patienten als natürliche Dialysemembran. Über einen speziellen Katheter, welcher operativ in den Bauchraum eingelegt wird, füllt sich der Patient selbst ca. 2 Liter einer sterilen Dialyselösung in den Bauchraum ein. Die harnpflichtigen Substanzen wandern aus der Blutbahn über das Bauchfell ins Dialysat, daneben wird ebenfalls Flüssigkeit entzogen. Die mit den Giftstoffen gesättigte Dialyselösung wird nach einer bestimmtern Verweildauer (ca. 4 – 5 h) wieder aus dem Bauchraum ausgeleitet. Der gesamte Vorgang wird meist 4 x pro Tag wiederholt. Der Vorteil dieses Dialyseverfahrens ist, daß der Patient während der Behandlung mobil und unabhängig ist und seiner gewohnten Tätigkeit oder seinem Beruf nachgehen können. Nach der Implantation des Peritonealdialysekatheters im Krankenhaus wird der Patient Schritt für Schritt im selbstständigen Umgang mit der Peritonealdialyse geschult.

Zur Durchführung der Peritonealdialyse gibt es mehrere Möglichkeiten:
Bei der kontinuierlichen ambulanten Peritonealdialyse (CAPD) wechselt der Patient selbständig 4 – 5 Mal am Tag die Dialyselösung. Bei der apparativen Peritonealdialyse (APD) wird der Beutelwechsel von einem Gerät (Cycler) übernommen und automatisch über Nacht durchgeführt.

Schematische Darstellung einer Peritoneladialyse
 Patient während der Peritoneladialyse
Schematische Darstellung einer Peritoneladialyse von vorne
 © Dialyse in 13585 Berlin Spandau, Dr. Hannelore Hain, Bettina Windrich, Dr. Silke Baginski, Dr. Simone Thiermann