Dialysepraxis Spandau
Hohenzollernring 160
13585 Berlin
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Foto mit freundlicher Genehmigung von
  Streetwork Organspende

Transplantation

Die Nierentransplantation ist für geeignete Patienten eine therapeutische Alternative zur Dialysebehandlung. Leider liegen oft Begleiterkrankungen vor, die eine Transplantation unmöglich machen. So befinden sich nur etwa 20% aller Dialysepatienten auf einer Warteliste für eine Nierentransplantation. Die für die Anmeldung zur Transplantation erforderlichen Voruntersuchungen werden in unserer Dialysepraxis leitliniengerecht durchgeführt; die Vorstellung und Anmeldung im Transplantationszentrum wird von uns mit den Befundergebnissen nach den Richtlinien der Bundesärztekammer vorgenommen.
Es besteht eine Zusammenarbeit mit allen drei Berliner Transplantationszentren (Charite Mitte, Virchow-Klinikum, Klinikum Steglitz), so dass unsere Patienten ihre bevorzugte Klinik wählen können.

Der allseits bekannte Organmangel führt zu einer relativ langen Wartezeit bis zur Zuteilung eines Transplantats, die momentan im Durchschnitt bei 4-6 Jahren liegt. Während dieser Zeit kann sich der Gesundheitszustand eines Dialysepatienten verschlechtern, wobei Nachuntersuchungen ergeben könnten, dass eine Transplantation nicht mehr möglich erscheint. Ein Ausweg aus dieser Situation kann eine frühzeitige Lebendspende sein, die im Idealfall sogar bereits vor Beginn der Dialyseeinleitung vorgenommen werden könnte. Auch hier stehen wir für die Vorbereitungsuntersuchungen von Spender und Empfänger zur Verfügung.

Eine spezielle Situation ergibt sich für unsere Dialysepatienten, die an einer Zuckerkrankheit leiden. Grundsätzlich ist in dieser Situation eine kombinierte Pankreas-Nierentransplantation nur dann angezeigt, wenn ein Insulinmangel nachgewiesen werden kann, wie er beim sogenannten Diabetes mellitus Typ 1 vorliegt. Dies ist in der Regel beim sogenannten Alterszucker, dem Diabetes mellitus Typ 2, nicht gegeben; hier liegt vielmehr ein Verlust der Wirksamkeit des Insulins vor. Da der Diabetes zu einer schweren allgemeinen Gefäßschädigung führen kann, werden hohe Anforderungen an die Voruntersuchung gestellt.

Nach der Transplantation bieten wir die Nachsorge unter Berücksichtung internationaler Qualitätsstandards in Absprache mit dem jeweiligen Transplantationszentrum in unserer Praxis an, so dass wir weiterhin die persönlichen Ansprechpartner für unsere Patienten bleiben.


Nierenmodell
 Schematische Darstellung Schrumpfnieren
 und Nierentransplantat

 © Dialyse in 13585 Berlin Spandau, Dr. Hannelore Hain, Bettina Windrich, Dr. Silke Baginski, Dr. Simone Thiermann